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Aktuelles

Grauwall-Deponie:
Offenbar jahrelang Giftmüll unsachgemäß gelagert

Buten un binnen enthüllt in einem großen Exklusivbericht Missstände beim Betrieb der Deponie Grauer Wall und gibt Einsicht in amtliche Dokumente, die dies belegen. Zum Bericht kommen Sie hier.

Den gesamten Buten un binnen-Beitrag finden Sie auf unserer Seite TV- und Radiobeiträge und die zugehörigen Zeitungsartikel bei den Presseberichten.

 

Informationsschriften der BIKEG finden Sie hier.

Falsche Aussagen aus dem Deponiebeirat
Pressemitteilung der BIKEG e.V. vom 6.6.2018

Am 28.05.18 traf sich der Deponiebeirat in Bremerhaven. Die kürzlich zugegangenen behördlichen Unterlagen zu Missständen auf der Deponie wurden kaum thematisiert. Es handele sich ja um ältere Vorgänge bis zum Jahr 2015. Dass aber eben diese Vorgänge durchaus noch heute Auswirkungen auf die Umwelt rund um die Deponie haben, wird nicht weiter vertieft. Nun muss die BIKEG zudem feststellen, dass Fehlinformationen aus dem Deponiebeirat ungefiltert in der Nordsee-Zeitung und Sonntagsjournal dargestellt werden.

Ein Beispiel: Zitat des Gutachters Dr. Berger von Eurofins: "Wer einmal misst, misst nichts". Die  BIKEG hat an sechs Standorten vom 18.4.13 bis zum 18.7.2016 zehn Staubproben von Dächern  und in Fensterfalzen von einem spezialisierten Labor analysieren lassen. In allen sind unnatürlich hohe Schwermetallgehalte gefunden worden. Über die Messmethode und die Ergebnisse  waren die Ämter seit Jahren informiert. Dagegen konnte man dem Gutachten von Eurofins sehr  wohl wissenschaftliches Fehlverhalten nachweisen: Die Umsetzung von Messstellen ohne Dokumentation, wie im Gutachten geschehen, würde in keiner wissenschaftlichen Publikation  akzeptiert werden. Schon gar nicht, wenn die Messpunkte dann geschützt in Hecken, neben  Gebäuden und unter Bäumen liegen, was noch nicht einmal den Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure entspricht. Obwohl die gemessenen Bleikonzentrationen in dem Gutachten  deutlich über denen niedersächsischer Städte liegen, wird dies nicht negativ erwähnt.

Und wenn dann der Leiter des städtischen Umweltschutzamtes nur von leichten Mängeln an  der Deponie berichtet, sollten er, die Verantwortlichen in der Politik und besonders der grüne  Umweltsenator, sich mal den skandalösen Graben ansehen, der das vergiftete Sickerwasser der  ganzen Deponie aufnimmt. Dies ist nur ein Punkt, der eigentlich zur sofortigen Stilllegung führen müsste.  

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