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Bürgerinitiative
Keine Erweiterung Grauer Wall (BIKEG)

Die Bürgerinitiative „Keine Erweiterung Grauer Wall“ (BIKEG e.V.) ist ein Zusammenschluss von betroffenen Bürgern, der sich gegen den Betrieb der Mülldeponie Grauer Wall als Giftmülldeponie neben Wohngebieten und dem Gesundheitspark stellt. Sie wird vertreten durch einen ehrenamtlich tätigen, gewählten Vorstand.

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Worum geht es eigentlich? Lesen Sie dazu den Beitrag „Ein Giftmüllberg in Bremerhaven, muss das sein?“ oder hören Sie hier.

Was man über die Sondermülldeponie "Grauer Wall" in Bremerhaven wissen sollte:

  • Die Sondermülldeponie (ca. 300 m breit und 850 m lang) liegt benachbart zu einem reinen Wohngebiet (nächste Entfernung 60 m). Ebenso ist sie direkt benachbart zu dem "Gesundheitspark" in Speckenbüttel, getrennt nur durch einen ca. 5m breiten Bach (Neue Aue).
  • Durch die Auflast des Mülls über mehr als 50 Jahre, liegt die Basis der Deponie laut eines Gutachtens bereits 3,5 - 4 m tiefer als der freie Grundwasserspiegel. Die bindende Deponieverordnung schreibt eine Mindesthöhe von 1 m über dem freien Grundwasserspiegel vor (Gutachten Melchior S. 14).
  • Über Jahrzehnte erfolgte die Ablagerung der Abfälle relativ unbesorgt, besonders gravierend dann, wenn es sich um höchst gefährliche Stoffe wie Asbest und der Filterstäube aus der Müllverbrennung handelt. Die Stoffe wurden offen abgeschüttet und teilweise erst nach Wochen abgedeckt.
  • Die gefährlichen Stoffe wie auch die gesamte Deponie werden mit giftiger Schlacke aus der Müllverbrennung abgedeckt, die ansonsten nur unter einer Abdeckung verwendet werden darf, da sie hoch belastet ist.
  • Eine Kontrolle der Ablagerung von Stoffen durch die Behörden gab es nur selten und wenn, dann zeigen die Kontrollvermerke erhebliche Beanstandungen.
  • Zur Zeit wird die Ablagerung der besonders gefährlichen Abfälle (DK III) nur durch eine elektronische Datenübergabe des Betreibers an die Behörde kontrolliert. Eine tatsächliche Kontrolle gibt es nicht.
  • Staubende Abfälle werden auch bei erhöhten Windgeschwindigkeiten abgeschüttet. Das Ablagern von Abfällen wurde selbst bei Orkanstärke beobachtet.
  • Die verantwortlichen Politiker, die Behörden und der Betreiber verharmlosen die Probleme, die sich bei der Erweiterung der Deponie ergeben werden. Die angebliche Notwendigkeit einer Erhöhung der Deponie auf 52 m ist nachweislich falsch, da die Deponieverordnung nur 5 % Hangneigung fordert.
  • Eine riesige, unkontrollierbare Sicherwasserblase befindet sich in der Altdeponie, die jetzt überdeckt und mit weiteren 2,1 Millionen m3 Müll belastet wird.
  • Der Sickerwasser-Auffanggraben um die Deponie ist nicht abgedichtet und hat kein ausreichendes Gefälle.
  • Das Zwischenlager brennt immer wieder, die Lagerzeit des Mülls wird behördlich nicht kontrolliert und ein großer Teil wird offen und lose gelagert.
BIKEG-Logo
Giftmüllberg
Fotomontage zur geplanten Einlagerungshöhe

Quelle: Sonntagsjournal vom 23.05.2010

Fotomontage: Deponie höher als das Hansahochhaus

Fotomontage zur Verdeutlichung der angestrebten Endhöhe der Deponie Grauer Wall

Man stelle sich vor, dass sich das Hansa-Hochhaus (Wurster Straße 101, Dachkantenhöhe 51 Meter) unmittelbar westlich neben der Deponie befindet. So könnte sich heute beim Blick aus Osten in etwa das oben dargestellte Bild ergeben (Oval).
Nach Abschluss der Baumaßnahmen zur Erweiterung der Deponie Grauer Wall wird das Hochhaus dann von dem aufgeschütteten Müllberg (53 Meter Endhöhe) vollends verdeckt (schwarze Linie).

Größenverhältnisse Deponie Grauer Wall
Stadtplan Bremerhaven: Gesundheitspark und Deponie

Die Deponie Grauer Wall in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gesundheitspark Speckenbüttel
(Auszug aus dem amtlichen Stadtplan Bremerhaven - Stand März 2014)

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